Umsteigen auf andere Schiffe und Transport von Passagieren mittels Bussen. So lösen Kreuzfahrtanbieter momentan das Problem auf der Donau. Etwa auf der Strecke zwischen Vilshofen und Straubing in Deutschland. Da wurde am Dienstagnachmittag bei der Fahrrinne bei Pfelling ein Wasserpegelstand von nur 1,58 Metern Tiefe gemessen, wie die Passauer Neue Presse, schreibt.
Das Problem: Der Mindestwasserstand für Kreuzfahrtschiffe liegt bei mindestens 1,90 Metern Tiefe.
Daher hilft man sich anders. Wie das auf dem Wasser konkret aussieht, beschreibt die Passauer Neue Presse so: Schiffe, die eigentlich von Budapest aus nach Amsterdam unterwegs sind, müssen einen Zwischenstopp in Engelhartszell, Passau oder Vilshofen machen. Von hier werden die Passagiere mit Bussen nach Straubing oder Regensburg transportiert. Dort steigen sie auf ein Schwesterschiff der jeweiligen Reederei um und die Reise geht weiter.
Wie "Heute" recherchen ergaben, sind im österreichischen Teil der Donau keine gröberen Problemfälle bekannt. Für Schiffahrten wird die Donau in Österreich bei Niederwasser nicht gesperrt, wie es laut "vidadonau" heißt. Allerdings können Güterschiffe bei geringer Fahrwassertiefe nicht vollbeladen werden. Tatsache ist: für die derzeitige Jahreszeit sind die Pegelstände äußerst niedrig, wie diese Zahlen belegen.
(cru)