Schimmel-Alarm in der Volksschule Gföhl

Aufregung in Gföhl (Krems): Eltern klagen über Schimmel in der Volksschule. Die Schule wird seit Oktober 2018 saniert. Stadtrat Günter Steindl fordert volle Aufklärung.

Heute ist Schulschluss, doch in Gföhl wird schon ums nächste Schuljahr debattiert: Die Volksschule Gföhl wird seit Oktober saniert, soll ab September 2019 in neuem Glanz erstrahlen. Doch die Rückkehr der Schüler aus dem Container könnte sich verzögern. Denn es soll Schimmel im Gebäude geben, besorgte Eltern machten jetzt Fotos von verschimmelten Wänden in der Schule.

Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (VP) zeigte sich wenig erfreut: „Ich finde es fatal, dass da Eltern einfach in eine Baustelle einsteigen - ich glaube, die sind sich gar nicht bewußt, dass ich ihnen was anhängen könnten. Der Wirbel ging am Montag los. Man muss festhalten: Es ist ein altes Mauerwerk, wir haben alles mögliche getan, sogar noch ein Spezialentfeuchtungsgerät geordert. Es wird zu Schulbeginn keinen Schimmel geben. Wir sanieren Volks- und Hauptschule und das sehr erfolgreich. Die Volksschule ist dann moderner, barrierefrei und bietet 230 Schülern Platz (Anm.: davor waren es 195 bis 200). Das ist zukunftsorientiert, da wir ja Zuzug haben."

SP will Gutachten

Stadtrat Günter Steindl (SP) sagte auf Nachfrage dazu: „Wir fordern lückenlose Aufklärung und auch ein Gutachten. Wenn es sich um gesundheitsschädlichen Schimmel handelt dürfen die Kinder erstmal nicht zurück in die Schule. Auch der Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro für die Volksschule dürfte nicht eingehalten werden." (Lie)

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GföhlGood NewsNiederösterreichMartin Schulz

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