Inter Mailand verwickelt?

Schiri-Betrug nach Prostitutions-Skandal in Italien

Italien droht nach dem Prostitutions-Skandal der nächste Eklat. Die Rede ist von Schiedsrichter-Betrug. Im Mittelpunkt: Inter Mailand.
Sport Heute
26.04.2026, 11:02
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Der Schiedsrichter-Koordinator Gianluca Rocchi, für die Serie A und B zuständig, hat sich kurioserweise selbst von seinem Amt suspendiert. Der Grund: Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt gegen ihn – wegen Verdachts auf Sportbetrug. Damit aber nicht genug. Brisant: Im Mittelpunkt der möglichen Manipulation stehen Spiele von Inter Mailand – der Traditionsklub ist aktuell am Weg zum nächsten Scudetto.

Schiedsrichter unter Druck gesetzt

Die Vorwürfe wiegen schwer: Rocchi soll gezielt Schiedsrichter angesetzt haben, die Inter Mailand bevorzugen. Allerdings geht es um die Partien Bologna gegen Inter, sowie das Coppa-Italia-Derby Inter gegen Milan – beide aus der vergangenen Saison. Auch beim Liga-Spiel Udinese gegen Parma soll Einfluss genommen worden sein.

Besonders pikant: Laut "Gazzetta dello Sport" sollen sogar Druck auf Referees ausgeübt und VAR-Entscheidungen beeinflusst worden sein. Inter selbst reagierte bisher nicht offiziell. Intern zeigt man sich laut Bericht überrascht – schließlich habe man die betroffenen Spiele sogar verloren.

Weitere Spiele unter der Lupe

Außerdem wird bei den Spielen zwischen Udinese gegen Parma (Sieg durch Elfmeter) sowie Inter gegen Hellas Verona (2:1) ermittelt. Auch die Sportjustiz ist bereits eingeschaltet: Die Staatsanwaltschaft des Fußballverbands FIGC hat die Akten angefordert.

Neue ÖFB-Gesichter: Risiko fürs Teamgefüge?

Und auch Sportminister Andrea Abodi stellte klar: Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen harte Konsequenzen. Rocchi selbst weist alles zurück. Er habe "stets korrekt gehandelt". Die Selbstsuspendierung diene nur dazu, die Ermittlungen nicht zu behindern. Der 52-Jährige ist seit 2021 Schiri-Boss in Italiens Topligen.

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