Zu einem schweren Flugunfall kam es am Dienstagnachmittag (20. Juni) im Bezirk Neunkirchen. Ein 66-Jähriger nutzte das sonnige Wetter und die gute Sicht, um einen Rundflug mit seinem Paragleiter zu machen.
Als er sich auf die Landung vorbereitete und der Wiener in den Sinkflug ging, dürfte ihm laut Polizei trotz langjähriger Erfahrung im Paragliding ein Flugfehler unterlaufen sein. Die Konsequenz: Der Schirm klappte rund vier Meter über dem Boden einfach zusammen, der 66-Jährige stürzte aus diesen vier Metern Höhe ungebremst zu Boden.
Der Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt, musste vor Ort erstversorgt und im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 3" ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht werden.
Der schwere Paragleiter-Unfall war nicht der einzige "Crash" am Dienstag – auch im Mostviertel kam es zu einem unangenehmen Zwischenfall in hohen Lüften. Ein 67-Jähriger war am Nachmittag mit einem Motorsegler unterwegs gewesen, war gerade im Steigflug, als auf einer Höhe von rund 130 Metern plötzlich der Motor ausfiel.
Der Mann musste das Flugzeug notlanden, krachte recht unsanft in ein Weizenfeld. Die Landung war allerdings gekonnt: Der 67-Jährige verletzte sich dabei glücklicherweise nicht.