Österreich

Schlafen verboten beim "Beatpatrol"

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:57

Das erstmals veranstaltete Beatpatrol-Festival hat die Feuertaufe bestanden. 20.000 Gäste ließen sich in St. Pölten von 188 Stunden Electronic, Drum & Bass sowie House-Musik beschallen - Schlaf war Mangelware, hartgesottene Fans feierten fast durch. Letzter Programmpunkt: DJs auf der Good Morning Stage, Sonntag um 11 Uhr.

Irgendwann nach Mitternacht. In den Hallen ist die Hölle los. House- und Techno-Stars stehen hinter Turntables und setzen die Masse in Bewegung. Alles pulsiert, vibriert. In den frühen Abendstunden hatte die Zone um die Main Stage noch verlassen gewirkt. Der Zeitpunkt, wo die Leute in Fahrt kommen, hat sich dort komplett nach hinten verschoben, erklärt Veranstalter René Voak, einer der Höhepunkte war Paul Kalkbrenner um drei Uhr früh und um vier Uhr war der Appetit am größten.

1500 Kilogramm Fleisch und 7000 Semmeln wurden von Donnerstagabend bis Sonntagfrüh verdrückt. Die 20.000 Besucher hatten die Wahl zwischen neun Bühnen (davon 10.000 Quadratmeter Beatzone indoor) und 120 Acts. Das Festival soll Zukunft in St. Pölten haben. Der zweite Tag hat uns gerettet, so Voak erleichtert.

Elisabeth Czastka

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