Schlagersängerin droht Strache mit Klage

Die FPÖ hat derzeit an allen Enden Ärger: Nach Juden- und WKR-Affäre müssen sie sich auch noch mit Schlagersängerin Helene Fischer herumschlagen.

Die FPÖ hat derzeit an allen Enden Ärger: Nach Klagsandrohungen wegen der droht nun auch Schlagersängerin Helene Fischer mit einer Klage.

Beim Neujahrstreffen der Partei in Salzburg wurde den 2500 Anwesenden ein Video des Songs "Phänomen" gezeigt. Zeilen wie "Du bist ein Zauberer, der die Sonne fängt. Du hast ein Herz aus Gold, das für and're brennt." sollten wohl das Publikum auf die Rede von Parteichef Strache einstimmen.



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Das gefiel der bekannten deutschen Schlagersängerin gar nicht: Fischers Anwalt forderte die FPÖ nun auf, solche Aktionen zu unterlassen - samt Zahlschein. Um keine Klage zu riskieren, wurde bereits ein Betrag von mehreren Hundert Euro gezahlt, bestätigte Generalsekretär Herbert Kickl.

"Wir waren irrtümlich der Ansicht, dass mit der AKM-Gebühr für das Lied auch das Video abgegolten ist. Der Anwalt hat dezent darauf hingewiesen, dass das nicht der Fall ist", sagte FPÖ-Sprecher Martin Glier am Dienstag. "Wir haben die Anwaltskosten schon überwiesen", sagte Glier. Falls die FPÖ das Video nochmals zeige, gebe es eine Klage.

Glier sieht sich : Dass nun der Fall in den Medien auftauche, bezeichnete Glier als "verzweifelten Versuch, uns wieder anzupatzen".

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