Bereits am Mittwochabend hörte ein Mann in seiner Gartenhütte in St. Pölten-Wagram ein leises Zischen. Und dann sah er kurz einen Schlangenschwanz. In voller Pracht zeigte sich das Tier am nächsten Tag. Weil der Wagramer aber nicht genau wusste, um welches Tier es sich genau handelte, alarmierte er vorsichtshalber die Feuerwehr St. Pölten-Wagram.
Die Feuerwehr rückte voll ausgerüstet mit verschließbarem Behälter an. Doch als sie bei der Gartenhütte eintrafen, war die Schlange nicht auffindbar. Aber die Feuerwehr vermutete, dass sich das Reptil unter einer Fensterbank verkrochen haben könnte.
Und es war richtig: Denn der Schwanz lugte aus der Mineralwolle heraus. Nach kurzer Sicherstellung, dass es sich um kein giftiges Reptil handelte, wurde die Schlange herausgenommen und in den mitgebrachten Behälter gelegt werden. Die Gefahr und vor allem der psychische Stress für das Wagramer Ehepaar war somit gebannt.
Auf dem Rückweg ins Feuerwehrhaus ließen Kommandant Strobl und seine Kameraden das Tier schließlich in einem abgelegenen Teil Wagrams wieder in der Natur frei.