Das Schlepperwesen nimmt nach dem Aus der Balkan-Route über die Südgrenze nun in Ostösterreich wieder Fahrt auf. Am Mittwoch nahmen Polizisten in Nickelsdorf einen 40-jährigen Ungarn fest, der im Verdacht steht, zwei marokkanische und zwei syrische Staatsangehörige nach Österreich geschleppt zu haben. In Wien-Landstraße wurde gleich ein ganzer Kleinlaster mit Marokkanern gestoppt.
Das nimmt nach dem Aus der Balkan-Route über die Südgrenze nun in Ostösterreich wieder Fahrt auf. Am Mittwoch nahmen Polizisten in Nickelsdorf einen 40-jährigen Ungarn fest, der im Verdacht steht, zwei marokkanische und zwei syrische Staatsangehörige nach Österreich geschleppt zu haben. In Wien-Landstraße wurde gleich ein ganzer Kleinlaster mit Marokkanern gestoppt.
Der Verdächtige im Burgenland lenkte seinem Pkw auf der A4 und wurde bei der Einreise angehalten. Im Fahrzeug befanden sich die vier geschleppten Männer, die keinerlei Ausweisdokumente vorweisen konnten.
Sie wurden nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes festgenommen und in das "Competence Center" Eisenstadt gebracht. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und verfügte die Einlieferung des 40-Jährigen ins Gefängnis.
15 Marokkaner in Wien erwischt
Am Donnerstag führten gegen 11.25 Uhr Beamte der Polizeiinspektion Fiakerplatz eine routinemäßige Verkehrskontrolle eines Klein-Lkw durch. Im Landeraum des Fahrzeuges entdeckten die Beamten 15 Männer, die bei den Polizisten sofort um Asyl ansuchten.
Bei den Geschleppten handelt es sich nach eigenen Angaben um Marokkaner im Alter zwischen 17 und 35 Jahren, die illegal nach Österreich eingeschleust wurden. Der 34-jährige Lenker des Lkw wurde wie der Ungar in Nickelsdorf festgenommen.