Schlimme Heuschreckenplage von Ostafrika bis Indien

Zahlreiche Länder zwischen Ostafrika und Asien sind von einer schlimmen Heuschreckenplage betroffen. Die Insekten legen große Strecken zurück und fressen Felder, Wiesen und Bäume leer.

Die UNO spricht von der schlimmsten Heuschreckenplage seit einem Vierteljahrhundert. Zuerst breiteten sich die Insekten auf der Arabischen Halbinsel aus. Durch heftige Regenfälle aufgrund von Zyklonen vermehrten sich die Heuschrecken laut Welternährungsorganisation (FAO) innerhalb einiger Monate 8.000-fach.

Von dort aus gelangten sie nach Ostafrika. Besonders Äthiopien, Kenia und Somalia sind betroffen. Und Schließlich wanderten die Schwärme wieder über die Arabische Halbinsel Richtung Indien und Pakistan. Sogar in Kaukasus-Regionen ist die Ernte durch die Tiere bedroht. Die Heuschrecken richten enormen Schaden an. In einigen Ländern droht Lebensmittelknappheit.

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Schon ein kleiner Schwarm im Ausmaß von einem Quadratkilometer kann laut UNO an einem Tag so viel Nahrung vertilgen, die für 35.000 Menschen reichen würde. Ein Schwarm besteht aus rund 30 bis 40 Millionen Tieren. In Kenia wurde ein Schwarm mit Hunderten Millionen Heuschrecken auf 2.400 Quadratkilometern entdeckt. Das entspricht fast dem Bundesland Vorarlberg. Sollten sich die Wetterbedingungen für die Tiere nicht verändern (nass und feucht), kann die Plage sogar über mehrere Jahre andauern.

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