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Schlimme Vorwürfe: So erpresst Barca den eigenen Star

Barca spielt Frenkie de Jong übel mit. Der Klub will den Star loshaben, oder zum Gehaltsverzicht bewegen. Die Gewerkschaft wittert Erpressung.
Heute Redaktion
08.08.2022, 13:22
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Die Schlagzeilen um den niederländischen Fußballstar Frenkie de Jong reißen nicht ab. Nachdem sich in den letzten Monaten hartnäckige Gerüchte über einen Abschied vom FC Barcelona hielten, sorgt nun ein Bericht der englischen Zeitung "The Athletic" für Aufsehen. Wie das Medium erfuhr, wollen die Katalanen den Mittelfeldspieler zu einer Vertragsauflösung überreden. Angeblicher Grund: Kriminelle Machenschaften rund um das bis 2026 gültige Arbeitspapier.

Am 15. Juli sollen die Verantwortlichen des spanischen Klubs an den Spieler herangetreten sein. Man soll Beweise für kriminelle Aktivitäten rund um die Vertragsverlängerung im Herbst 2020 gefunden haben. Die Bedingungen, die vom damaligen Vereinsvorstand gewährt wurden, sollen eine Grundlage für rechtliche Schritte bieten.

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Durch die finanzielle Anspannung während der Corona-Krise ist der Verein seither verpflichtet Geld einzusparen. Deshalb einigte man sich mit einigen Spielern auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung, mit geringerem Gehalt. Der Restbetrag des ursprünglichen Arbeitspapiers soll dann auf die neue Vertragslaufzeit verteilt ausbezahlt werden.

Dieses Szenario wurde vom damaligen Präsidenten Josep Bartomeu auch bei Gerard Pique, Marc-Andre ter Stegen und Clement Lenglet durchgeführt.

Spielergewerkschaft sieht Form der Erpressung

Evgeniy Levchenko, Vorsitzender der niederländischen Spielergewerkschaft, vermutet, dass de Jong Opfer eines Erpressungsversuchs der Katalanen werden könnte. Auch die internationale Spielergewerkschaft FIFPRO beobachtet die Vorgänge.

Barcelona soll versuchen, den Spieler zu einer deutlich geringen Gehaltssumme als die vereinbarten 18 Millionen Euro zu bewegen. Der aktuelle Präsident Joan Laporta bestreitet die Vorwürfe.

Chelsea und Manchester United zeigen Interesse

An Interessenten mangelt es beim Mittelfeld-Star nicht. So sollen sich mit Chelsea und Manchester United zwei Premier-League-Giganten mit einer Verpflichtung beschäftigen. Zuletzt wurde sogar über eine Einigung zwischen den "Red Devils" und den Katalanen berichtet. De Jong möchte allerdings bei den Katalanen bleiben und würde nur einen Wechsel zu einem Champions-League-Team in Erwägung ziehen.

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