Schloss defekt, Garage stand acht Wochen offen

Christoph A. (35) ärgerte sich über das kaputte Garagentor.
Christoph A. (35) ärgerte sich über das kaputte Garagentor.Bild: Sabine Hertel
Mieter Christoph A. ist verärgert: Rund acht Wochen lang war das Garagen-Einfahrtstor kaputt, stand lange offen. Nun wurde es endlich repariert.

Bereits Anfang Oktober bemerkte Christoph A. (35), dass das Garagen-Einfahrtstor des Gemeindebaus in der Prandaugasse (Donaustadt) defekt war: "Zuerst stand es vier Wochen einfach nur offen. Regelmäßige Anrufe bei Wiener Wohnen brachten nichts. Dann wurde das kaputte Schloss endlich ausgebaut, das Tor geschlossen. Nun konnten wir als Mieter nicht mehr in die Garage. Nach dem Anruf einer Nachbarin, wurde es schließlich vom Hausbesorger wieder geöffnet", ärgert sich der 35-jährige Produktionsleiter.

Fast acht Wochen lang stand das Tor der Garage – sie kann laut Mietvertrag nur mit Schlüssel oder Fernbedienung betreten werden – laut Christoph A. offen: "Nachts geisterten fremde Personen durch die Garage, Leute gingen wegen der Kälte mit ihren Hunden dort Gassi", meint der Donaustädter, der monatlich rund 77 Euro Miete für die Garage zahlt. Zudem konnten hausfremde Personen über die offene Garage ohne Probleme zumindest in eine Stiege der Anlage gelangen. Was ihn besonders wurmt: "Als wir Mieter uns nach einer Mietminderung erkundigten, wurden wir nur abgewimmelt."

Reparatur fast zeitgleich mit "Heute"-Anfrage

"Heute" fragte bei Wiener Wohnen nach, erstaunlicherweise erfolgte fast zeitgleich die Reparatur des Schlosses: "Ein erster Schaden wurde Ende Oktober gemeldet, woraufhin Wiener Wohnen die Reparatur für den folgenden Werktag veranlasst hat. Die Ursache (ein defekter Schlüsseltaster) wurde behoben und das Garagentor wieder in Betrieb genommen. Leider stellte sich in den darauffolgenden Tagen heraus, dass auch der Zylinder schadhaft war und getauscht werden musste. Bei diesem Auftrag kam es seitens der beauftragten Firma zu Lieferverzögerungen, weshalb sich die endgültige Reparatur des Schadens ebenfalls verzögert hat", erklärt Pressesprecherin Renate Billeth.

Eine Antwort, die Christoph A. etwas verwundert: "Bei dem Schloss handelt es sich um den 'Wiener Einheitszylinder 2000', der in halb Wien verbaut ist. Und der war in ganz Wien nicht zu bekommen?"

(cz)

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