Politik

Schmiergeld-Sager für Mensdorff "Sauerei!"

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:14

Der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly hat die Vorwürfe rund um den Ankauf von Grippeschutz-Masken als "haltlose Unterstellung" zurückgewiesen. Dass man jetzt versuche, seine Frau, die damalige Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) in die Sache hineinzuziehen, sei "eine Sauerei".

Der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly hat die Vorwürfe rund um den Ankauf von Grippeschutz-Masken als "haltlose Unterstellung" zurückgewiesen. Dass man jetzt versuche, seine Frau, die damalige Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) in die Sache hineinzuziehen, sei "eine Sauerei".

"Meine Zusammenarbeit mit der Firma Dräger hat schon in den 90er Jahren begonnen, lange bevor meine Frau Gesundheitsministerin wurde", empörte sich Mensdorff in einem Interview mit der Tageszeitung Österreich.

Das Honorar von Dräger habe er ausschließlich für Projekte in Osteuropa erhalten, betonte Mensdorff. "Die Leistungen sind genau dokumentiert. Mit Geschäften von Dräger in Österreich hatte ich nie etwas zu tun."



+++ Mensdorff-Pouilly wird angeklagt +++


Der Strafantrag der Staatsanwaltschaft habe ihn überrascht. Er habe nach fünf Jahren mit einer Erledigung gerechnet. Mensdorff: "Ein für allemal, ich habe niemanden bestochen". Gegen Motorola-Anwalt Marcus Asner habe er eine Strafanzeige wegen Verleumdung eingebracht. Und im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, vor den er kommenden Dienstag geladen ist, will sich Mensdorff-Pouilly der Aussage entschlagen. "Es gab keinen Cent Schmiergeld. Dieses Sauwort hat nur der Herr Pilz gegen mich aufgebracht."

APA/red.

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