Schnee-Chaos sorgt für Warnstufe Rot in 6 Bundesländern

Der Winterdienst steht im Dauereinsatz.
Der Winterdienst steht im Dauereinsatz.picturedesk.com
Die neue Woche startet in Österreich gleich mit einer roten Wetter-Warnstufe! In mehreren Bundesländern sorgt starker Schneefall für Chaos.

Die warmaktive Front eines Tiefs mit Zentrum über dem Europäischen Nordmeer sorgt am Montag an der Alpennordseite, aber auch im östlichen Flachland für ein paar Zentimeter Neuschnee. Nachfolgend stellt sich die Großwetterlage grundlegend um: An der Vorderseite eines Tiefs über den Britischen Inseln bzw. der Nordsee dreht die Strömung auf Südwest und es wird in allen Höhen deutlich milder.

Ab Wochenmitte kommt zudem noch kräftiger Südföhn hinzu, der das Tauwetter bei Höchstwerten im teils zweistelligen Plusbereich deutlich verstärkt. Dem Schnee geht es somit vor allem im Flachland sowie in tiefer gelegenen Tälern ordentlich an den Kragen.

Am Montag schneit es vor allem von den Kitzbüheler Alpen ostwärts häufig und besonders vom Tennengau bis zum Gesäuse zeitweise kräftig. Im Tagesverlauf greift der Schneefall auch auf das östliche Flachland über, auch hier zeichnen sich ein paar Zentimeter Neuschnee ab. Weitgehend trocken bleibt es generell im Süden sowie im Laufe des Nachmittags auch wieder im Westen. Die Höchstwerte: -3 bis +3 Grad.

Aktuelle Wetter-Warnstufe in Österreich.
Aktuelle Wetter-Warnstufe in Österreich.uwz.at

Die Österreichische Unwetterzentrale hat Montagfrüh gleich für mehrere Bundesländer die rote Wetter-Warnstufe herausgegeben. Davon betroffen sind Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark. Auch in Kärnten schneit es bereits kräftig. Für Burgenland und die Bundeshauptstadt Wien gibt es vorerst noch Schnee-Vorwarnungen.

Am Dienstag scheint abseits lokaler Nebelfelder zunächst häufig die Sonne. Tagsüber ziehen an der Alpennordseite kompakte Wolken durch, vom Innviertel bis zum Nordburgenland fällt nachmittags zeitweise Regen oder Schnee, die Mengen bleiben aber gering.

Im Osten schneit es dabei bis in tiefe Lagen, Richtung Salzkammergut steigt die Schneefallgrenze gegen 1.200 Meter an. Von Salzburg westwärts sowie südlich des Alpenhauptkamms bleibt es trocken und zeitweise sonnig, dazu wird es vor allem auf den Bergen deutlich milder als zuletzt. Bei -2 bis +6 Grad wird es allmählich milder, mit den höchstens Werten im Westen und am Alpennordrand.

Bis zu elf Grad am Mittwoch

Am Mittwoch scheint vor allem an der Alpennordseite und im Osten häufig die Sonne. Im Donauraum sowie in Kärnten halten sich stellenweise Nebel oder Hochnebel, am Alpenhauptkamm und im Süden ziehen gegen Abend kompakte Wolken durch. Es bleibt aber auch hier trocken.

Im Südosten kommt lebhafter Südwestwind auf, im Bergland starker Südföhn. In den südlichen Tal- und Beckenlagen bleibt es teilweise noch frostig, sonst steigen die Temperaturen mitunter deutlich ins Plus und die Nullgradgrenze auf rund 2.000 Meter an. Je nach Föhneinfluss liegen die Höchstwerte zwischen 0 und +11 Grad.

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