Wetter

Schnee-Hammer trifft Österreich – hier wird es jetzt weiß

Das Wetter präsentiert sich in den kommenden Tagen weiter von seiner winterlichen und frischen Seite. Auch mit Schnee ist wieder zu rechnen.
André Wilding
17.12.2022, 08:41
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Das zunächst noch schneebringende Mittelmeertief verlagert sich am Samstag Richtung Rumänien. Auf der Rückseite des Tiefs wird weiterhin kalte Polarluft ins Land geführt. Am Sonntag setzt sich schließlich ein Zwischenhoch durch und das Wetter beruhigt sich landesweit. Durch den frisch gefallenen Schnee und die kalte Luftmasse ist aber landesweit mäßiger bis strenger Frost in Sicht. Zu Wochenbeginn dreht die Strömung dann allmählich auf Südwest und mildere Luftmassen erreichen das Land.

Der Samstag beginnt vor allem im Osten sowie von Unterkärnten bis in die südlichen Steiermark mit etwas Schneefall, der bis Mittag weitgehend abklingt. Von Westen her lockert es zunehmend auf und die Sonne zeigt sich in den meisten Regionen noch zeitweise, am längsten trüb bleibt es vom Salzkammergut bis ins Mariazellerland und im Südosten. Im Osten weht mäßiger, am Alpenostrand auch lebhafter Nordwestwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 und +3 Grad.

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Am Sonntag scheint verbreitet die Sonne, am Nachmittag zeigen sich von Westen her harmlose Schleierwolken. Die meisten Nebelfelder lösen sich am Vormittag auf, am Bodensee und Donauraum sowie in den südlichen Becken hält sich aber gebietsweise hartnäckiger Hochnebel. Der Wind weht meist schwach, im Donauraum auch mäßig aus östlichen Richtungen. Mit Höchstwerten zwischen -7 und 0 Grad stellt sich im Flachland Dauerfrost ein, milder mit um die +5 Grad wird es im westlichen Bergland.

10 Grad am Montag

Der Montag verläuft im Norden bewölkt, aber meist trocken. Im Rheintal, im Waldviertel und in den südlichen Becken hält sich gebietsweise zäher Hochnebel, in den Alpen scheint bei einigen Schleierwolken zeitweise die Sonne. Im Osten weht lebhafter, eisiger Südostwind. Die Temperaturen steigen meist auf -4 bis +2 Grad, im westlichen Bergland mit aufkommendem Südföhn lokal bis auf +10 Grad.

Am Dienstag scheint im Bergland häufig die Sonne. Im Flachland, im Waldviertel sowie in den südlichen Becken muss man dagegen weiterhin mit zähem Hochnebel rechnen. Im Donauraum weht mäßiger Wind aus Ost bis Südost, in den Alpen ist es leicht föhnig. Meist liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +7 Grad, in den Nebelregionen wie etwa im Waldviertel bleibt es kälter. Dagegen sind in den Mittelgebirgslagen und Föhntälern der Alpennordseite sogar zweistellige Plusgrade zu erwarten.