Schnee in Westösterreich, Regen im Osten

Der erste echte Wintereinbruch ist da. Nachdem Frau Holle in Kärnten bereits am Sonntag mit Schnee tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten hat, war Montagfrüh vor allem der Westen Österreichs zumindest "angezuckert". Im Osten gab es Regen. In Kärnten wurde die B83 so stark unterspült, dass die Fahrbahn komplett wegbrach. Im Burgenland sorgte starker Wind für umgestürzte Bäume.

. Im Burgenland sorgte starker Wind für umgestürzte Bäume.

Der Winter ist da, zumindest in den westlichen Bundesländern. Montagfrüh zeigten sich vor allem Vorarlberg und Tirol großteils im Winterkleid. Die Schneefallgrenze fiel auf etwa 600 Meter Meereshöhe. Bis in die Täler drang der Schnee allerdings nicht vor. Innsbruck und Feldkirch wurden nicht angezuckert. In höheren Lagen wie in Lech, St. Johann in Tirol oder Lienz machte sich allerdings schon Winterstimmung breit.

Auch die Ausläufer des Tauerngebirges in Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark durften sich über den Winterbeginn freuen. Schnee fiel in der Nacht auf Montag etwa in Mariazell, auf der Rax und in Oberwart. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages nicht über neun Grad. Es bleibt bewölkt und neblig.

Weggebrochene Straßen, umgestürzte Bäume

Im Osten Österreichs blieb der Schnee noch weitgehend aus. Stattdessen gab es Regen. Die Kärntner Bundesstraße B83 wurde so stark unterspült, . In anderen Teilen Kärntens und im Südburgenland stürzten wegen des starken Windes in mehreren Orten zahlreiche Bäume um.

Am Dienstag halten sich im Süden und Südosten sowie in den inneralpinen Tälern Nebel und Hochnebel oft hartnäckig. Überall sonst lösen sich Nebelfelder hingegen meist noch am Vormittag auf und später ist es sehr sonnig. Der Wind weht meist nur schwach. Aber teilweise wird es mit minus sechs Grad richtig kalt. Über zehn Grad kommen die Temperaturen den ganzen Tag nicht hinaus.

Am Mittwoch bedecken im Osten und Südosten den ganzen Tag dichte Wolken den Himmel, dazu regnet es gelegentlich ein wenig. Weiter im Westen scheint zunächst noch zeitweise die Sonne. Mit einer Störungszone ziehen jedoch von Nordwesten her allmählich dichte Wolken mit Regenschauern auf. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 500 und 1.000 Metern Seehöhe. In der Früh ist es bei minus vier bis plus sechs Grad, tagsüber bei vier bis neun Grad auch nicht übermäßig erwärmend.

Am Donnerstag lösen sich Restwolken sowie Nebel und Hochnebel meist noch am Vormittag auf und später ist es verbreitet sehr sonnig. Erst am Abend ziehen mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg dichte Wolken auf. Die Frühtemperaturen liegen bei minus fünf bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei vier bis neun Grad.

Am Freitag kommen mit Störungseinfluss von Westen her verbreitet dichte Wolken auf, kurz kommt die Sonne noch im Osten durch, zeitweise scheint sie im Süden. Im Süden, Osten und Norden bleibt es meist auch trocken, entlang der Alpennordseite und inneralpin regnet und schneit es zeitweise, in Vorarlberg teils auch anhaltend. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 800 Metern. Die Frühtemperaturen bewegen sich um minus drei bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwischen drei und sieben Grad.

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