Schnee-Rebell bleibt trotz Evakuierung im Gasthaus

So sieht es beim Gasthaus am Hochkar üblicherweise im Winter aus. Mittlerweile ist es von der Außenwelt abgeschnitten.
So sieht es beim Gasthaus am Hochkar üblicherweise im Winter aus. Mittlerweile ist es von der Außenwelt abgeschnitten.Bild: keine Quellenangabe
Im Hochkar herrscht aufgrund der Wetterlage Lebensgefahr. Das Dorf wurde evakuiert. Doch ein Gastwirt harrt dort weiter aus.

Bis zu fünf Meter hoch liegt der Schnee bereits am Hochkar. Und es wird nicht weniger. Es schneit weiterhin. Mit jeder Minute steigt die Lawinengefahr. Aus diesem Grund wurde entschieden das Dort zu evakuieren. Doch Gastwirt Markus Esletzbichler (45) will nicht weg.

Gegenüber "Bild" erklärte der Familienvater, dass sich der Hochkar wie ein Geisterdorf anfühle. Der Grund weshalb er nicht ins sichere Tal geht: "Ich habe hier ein Gasthaus und auch wenn keine Gaste da sind, muss ich dafur sorgen, dass alles intakt bleibt."

Lebensmittel-Vorrat besorgt

Seit mehreren Tagen muss Esletzbichler das Dach des Wirtshauses freischaufeln. Ansonsten droht wohl alles einzustürzen. Laut eigenen Angaben steht er bereits um 4.30 Uhr auf und schaufelt bis in die späten Abendstunden.

Der 45-Jährige ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Jedoch bereitete er sich bereits vor einigen Tagen Lebensmittel-Vorräte besorgt, mit denen er mehrere Monate auskommen könnte.

Kein Ende in Sicht

Zumindest ein paar Tage wird der Gastwirt wohl noch ausharren müssen. Denn in den kommenden Tagen wird noch mehr Schnee erwartet. Vor allem ab Sonntag ist wieder mit heftigen Schneestürmen zu rechnen.

Alle aktuellen Infos zur Wetterlage finden Sie hier >>> (slo)

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