Schnee, Sturm und Gewitter fegen Oster-Freuden davon

Die Uferpromenade in Zell am See bei Schneefall während der Coronavirus-Pandemie Ende März 2020
Die Uferpromenade in Zell am See bei Schneefall während der Coronavirus-Pandemie Ende März 2020JFK / EXPA / picturedesk.com
Hoch Odette bringt Sonnenschein zum Osterfest, doch danach watscht schon die nächste Kaltfront Österreich mit Schnee, Sturm und Gewitter ab.

Am Karsamstag floss nach dem Durchzug der Kaltfront von Tief Siegfried deutlich kühlere Luft ins Land. Verbreitet wurde es unbeständig und besonders im Norden und Osten. Zum Osterfest beruhigt sich unter dem Einfluss von Hoch Odette das Wetter vorübergehend wieder. Das Frühlingswetter ist allerdings nicht von Dauer, nach Ostern rollen wieder Schnee, Sturm und Graupelgewitter über Österreich.

Die Prognose im Detail

Am Ostersonntag beruhigt sich die Lage auch in der Osthälfte allmählich wieder. Entlang der östlichen Nordalpen sind noch letzte Schneeschauer einzuplanen, die aber tagsüber rasch abklingen.

Der Tag hat somit überall etwas Sonnenschein zu bieten, im Westen und Südwesten verläuft er sogar oft strahlend sonnig. Auch der Nordwind lässt nach und weht meist nur noch mäßig bis lebhaft.

Der Ostermontag beginnt verbreitet sonnig mit lebhaftem bis kräftigem und teils föhnigem Südwestwind. Ab den Mittagsstunden ziehen aus Westen rasch kompakte Wolken einer kräftigen Kaltfront auf und am Abend setzt von Vorarlberg bis Oberösterreich bei stürmisch auffrischendem West- bis Nordwestwind schauerartig verstärkter Regen ein.

Lokal sind auch eingelagerte, kurze Gewitter möglich. Bis zum späten Abend sinkt zudem die Schneefallgrenze im Westen rasch bis in die tiefsten Tallagen ab.

Bis zu 30 cm Neuschnee

In der Nacht auf Dienstag breitet sich der Niederschlag mitsamt kräftig bis stürmisch auffrischendem West- bis Nordwestwind auf das gesamte Land aus, wobei die Intensität in der zweiten Nachthälfte nach derzeitigem Stand von Nordwesten her wieder nachlässt.

Bis zum Morgen sinkt die Schneefallgrenze auch im Süden und Südosten meist bis in die Niederungen ab. Aus heutiger Sicht kommen entlang der Nordalpen von Vorarlberg bis zum Mariazellerland oberhalb von 800 m verbreitet 10 bis 20, im Bregenzerwald und im Außerfern auch bis zu 30 cm Neuschnee zusammen. In die meisten Tallagen sind hier 5 bis 10, im Walgau und im Oberrheintal auch bis zu 15 cm in Sicht.

Echtes Sauwetter

Am Dienstag schneit es im Süden aus der Nacht heraus verbreitet bis in tiefsten Lagen, an der slowenischen Grenze auch teils kräftig. Selbst in der Südsteiermark bildet sich vorübergehend eine dünne Schneedecke, ansonsten sind generell 5 bis 10, nur in den Karawanken auch bis zu 20 cm Neuschnee einzuplanen.

Im Laufe des Vormittags trocknet es hier von Norden her rasch ab und nachfolgend stellt sich dann meist trockenes und auch zunehmend sonniges Wetter ein.

Nördlich des Hauptkamms von Vorarlberg bis in den Norden und Osten des Landes gehen tagsüber nach einer kurzen Wetterberuhigung zahlreiche Schneeschauer und auch einige Graupelgewitter nieder.

In den Staulagen der Nordalpen kommen somit ein paar Zentimeter Neuschnee dazu. Der Nord- bis Nordwestwind weht weiterhin lebhaft bis kräftig, Sturmböen sind aber nicht mehr zu erwarten.

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