Wetter

Schnee-Walze rollt nach Weihnachten bis nach Wien

Pünktlich zum Christtag kündigt sich in Österreich für den Norden und Nordosten eine kleine weiße Überraschung an.
25.12.2021, 07:29

An den Weihnachtsfeiertagen liegen die Temperaturen bei leichtem Tiefdruckeinfluss verbreitet über dem jahreszeitlichen Mittel. Lediglich im Nordosten des Landes sickert am Christtag neuerlich kalte Polarluft ein und sorgt im Zusammenspiel mit einem Kurzwellentrog für winterliche Verhältnisse.

Der Samstag (Christtag) präsentiert sich meist von seiner trüben Seite, vor allem nördlich der Alpen regnet es zeitweise. In der zweiten Tageshälfte sinkt die Schneefallgrenze vom Mühl- und Waldviertel bis zum Alpenostrand allmählich wieder bis in tiefe Lagen, ansonsten liegt sie weiterhin zwischen 1.200 und 1.500 Meter. Vor allem im nördlichen Waldviertel kommen bis zum späten Abend teils ergiebige Neuschneemengen zusammen.

Im Donauraum und nördlich davon frischt zudem mäßiger bis lebhafter Nordostwind auf, was primär im Waldviertel zum Abend hin auch für Schneeverwehungen sorgen kann. Vom westlichen Donauraum bis zum Alpenostrand ist am Abend und in der Nacht auf Sonntag stellenweise auch gefrierenden Regen zu erwarten. Maximal 0 bis +8 Grad.

Aktuelle Schnee-Warnungen
uwz.at

Am Sonntag, dem Stefanitag, dominieren die Wolken und bringen zunächst vor allem vom Bodensee bis Kufstein, am Nachmittag und Abend dann auch im Osten und Südosten neuerlich etwas Regen bzw. Schnee. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 Meter im Westen und den tiefsten Lagen im Osten und Südosten. Die Niederschlagsmengen halten sich zwar überall in Grenzen, im westlichen Donauraum ist aber lokal weiterhin leichter gefrierender Regen möglich. Bei meist nur schwachem, östlichem Wind erreichen die Temperaturen -4 Grad im Waldviertel und bis +6 Grad im Rheintal.

Schneefall auch am Montag

Der Montag beginnt im westlichen Bergland teils sonnig aufgelockert, in der Osthälfte trüb und gebietsweise mit etwas Schneefall. Dieser klingt am Vormittag ab und die Sonnenfenster verlagern sich allmählich ostwärts, während es im Westen wieder zuzieht. Es bleibt aber hier noch meist trocken. Schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind und von Ost nach West maximal -2 bis +7 Grad.

Am Dienstag zeigt sich im zentralen und östlichen Bergland ab und zu die Sonne, in den Niederungen muss man mit zähem Hochnebel rechnen und im Westen dominieren von der Früh weg die Wolken. Hier setzt im Tagesverlauf Regen ein, der sich bis zum Abend entlang der Alpennordseite ausbreitet. Schnee fällt nur im Hochgebirge, speziell im Waldviertel ist am späten Abend aber wieder gefrierender Regen möglich. Hier bleibt es noch leicht frostig, landesweit liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +8 Grad.

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