Schneefall macht derzeit den Menschen in Spanien zu schaffen. Die Nacht auf Freitag verbrachten 2.000 Menschen auf der Autobahn A3 zwischen Madrid und Valencia.
"Wir schätzen, dass rund tausend Autofahrer heute noch auf der A3 in ihren Fahrzeugen festsitzen", sagte der Notdienstleiter von Valencia, Jose Maria Angel, im spanischen Fernsehen. Drei hängengebliebene Lastwagen waren der Grund dafür, dass der Verkehr am Donnerstag gegen 20 Uhr vollständig zum Erliegen kam. Außerdem hatte der Einsturz eines Hochspannungsmasts bei Bunol nahe Valencia die Situation zusätzlich verschärft.
70 Polizisten, 50 Soldaten, 60 Straßenarbeiter und zwölf Räumfahrzeuge arbeiteten bis Freitagfrüh daran, die gesperrte Strecke wieder passierbar zu machen und die festsitzenden Lenker mit Decken und wärmenden Getränken zu versorgen.
Halber Tag Wartezeit
"13 Stunden lang gefangen. Dank an die Guardia Civil, die mich da rausgeholt hat", schrieb Autofahrerin Almudena auf Twitter. Auch auf anderen Straßen kam es zu einem Verkehrschaos.
Auch Zugreisen war kein Zuckerschlecken. Am Donnerstag steckten in der Stadt Abacete fünf Hochgeschwindigkeitszüge fest, 1.500 Fahrgäste saßen zwischenzeitlich fest.