Schneehölle: Rotes Kreuz versorgt Autofahrer

Schnee, Winter auf der A21: Fahrzeuge blieben hängen, das Rote Kreuz versorgt die Lenker mit Decken und Getränken. Notquartiere wurden eingerichtet.

Auf Grund der Wetterlage und mehrerer hängengebliebener Fahrzeuge musste die Wiener Außenringautobahn gesperrt werden. Aktuell ist das Rote Kreuz Niederösterreich mit 20 Mitarbeitern im Versorgungseinsatz auf der A21, weitere 40 Personen sorgen im Hintergrund für den koordinierten Ablauf.

Vor Ort werden nun die Fahrzeuginsassen, die im Stau stehen, mit Schnitten, warmen Getränken und bei Bedarf Decken versorgt. Das Rote Kreuz ist gemeinsam mit der Polizei am Verteilen der Lebensmittel und wird dabei von der Feuerwehr sowie Mitarbeitern der ASFINAG unterstützt.

In Alland (Bezirk Baden) hatten Mitarbeiter des Roten Kreuzes bereits am späten Abend in einer Schule, eine Notunterkunft mit Feldbetten eingerichtet. Sie informierten Autolenker darüber, wo es noch Essen, Benzin oder Unterkünfte gibt.

Der erste Crash im Verkehr aufgrund des Schneefalls gab es bereits Mittwochmittag auf der A21. Ein Motorradfahrer stürzte bei Hochstrass (Baden) auf der schneeglatten Fahrbahn. Kurz darauf blieben mehrere Lkw hängen und blockierten die Autobahn. Folglich kam es auf der Westautobahn zu einem weiteren Lkw-Unfall, es bildete sich erneut Stau.

Akutell sind bereits zehn Personen in Notquartieren - sie haben die heutige Schneehöllen-Fahrt aufgegeben.

(Lie)

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