Schnitzel-Revolution: Figlmüller goes vegan

"Heute"-Reporter Paul Resetarits testete das vegane Figlmüller-Schnitzel.
"Heute"-Reporter Paul Resetarits testete das vegane Figlmüller-Schnitzel.Sabine Hertel
Der Wiener Traditionswirt Figlmüller bietet jetzt ein rein pflanzliches Schnitzel aus Erbsenproteinen. "Heute" testete den erstaunlichen Neuzugang.

Das müssen eingefleischte Schnitzel-Fans auf der ganzen Welt erstmal verdauen: Ab sofort gibt es den absoluten Verkaufsschlager des "Schnitzelkaisers", ganz ohne Fleisch und Eier. Schmeckt das und wenn ja, wie? "Heute" wollte das wissen und testete.

Das "Pflanzenfleisch-Schnitzel" ist kein Schnitzel aus Fleisch, sondern aus Erbsenproteinen, die Panier besteht aus Sellerie und Semmelbröseln. Das Nicht-Fleisch fühlt sich von der Konsistenz wie Fleisch an, die Panade ist besonders knusprig. Geschmacklich ist es jedoch, sagen wir einmal, neutral, liegt dafür weniger schwer im Magen als der fleischige Bröselteppich-Klassiker. Derzeit kann man das vegane Schnitzel mit Blattsalat um 15,90 Euro nur im Restaurant in der Bäckerstraße in der Wiener City verkosten.

Für die wachsende Gruppe an komplett oder teilweise fleischlos lebenden Gäste hat der legendäre Familienbetrieb eine Kooperation mit dem Schweizer Start-up-Unternehmen "Planted" gestartet, um das österreichische Nationalgericht hochqualitativ ohne tierische Produkte zu kreieren. Das Expertenwissen reifte monatelang auf der ETH Zürich, bis der zarte Fleischersatz und die Knusper-Panade Figlmüller-Standards erreichte.

Im "Heute"-Interview verrät Wirt Hans Figlmüller jun., wer aus seiner Familie diesen Wunsch gehegt hat, wie die Kooperation mit dem Schweizer Start-up funktioniert, was seine Gäste zur Schnitzel-Revolte sagen und ob künftig mehr Veganes am Speiseplan steht (Video unten).

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