- Albtraum-Szenen in Karlstein (NÖ): Sohn entdeckte bei Beerdigung der Mutter fremden Mann im Sarg - Trauernder Hinterbliebener ist am Boden zerstört: „Ich möchte aber niemandem einen Vorwurf machen“
Aufregung in Münchreith (NÖ): Bei einem Begräbnis kam es zu einer unfassbaren Verwechslung. Als Familie H. von Mutter Maria (†87) nach langer, schwerer Krankheit Abschied nehmen wollte, lag im Sarg ein fremder Mann. Der trauernde Sohn erschrak, stoppte die Beerdigung, verständigte die Bestattungsfirma.
Beinahe wäre der falsche Tote im Grab beerdigt worden – so wurde der Irrtum überhaupt erst entdeckt: Als die Hinterbliebenen neben dem Sarg standen, wunderte man sich erst einmal im Stillen. Der Sarg hatte ein Sichtfenster, obwohl man dieses nicht bestellt hatte. Der irritierte Sohn sah in den Sarg und erblasste. Statt seiner Mutter erblickte er das Gesicht eines Mannes – mit Vollbart!
Schuld an der Verwechslung war der Bestatter. Die Firma hatte den falschen Sarg zum Friedhof gebracht. Der Diakon zu „Heute“: „Es waren neue Mitarbeiter des Unternehmens, sie dürften nicht so viel Ahnung gehabt haben.“
Beerdigt wurde dann doch noch der richtige Sarg. Die Bestatter brachten den falschen zurück ins Institut und holten den mit Maria H.
Die Betroffenen müssen sich von dem Schreck erst erholen, wollen nicht mehr an das Versehen erinnert werden. Sohn Manfred H.: „Es passieren überall Fehler. Ich will niemandem einen Vorwurf machen.“
Übrigens: Der Vollbart-Mann wurde inzwischen ebenfalls beigesetzt – im richtigen Grab.E. Czastka, C. Kramsl