Schönbrunns "Lockdown"-Baby wird immer aktiver

Das kleine Faultier "Pauline" konnte noch gar nicht von Besuchern ordentlich begrüßt werden.
Das kleine Faultier "Pauline" konnte noch gar nicht von Besuchern ordentlich begrüßt werden.Tiergarten Schönbrunn©DANIEL ZUPANC
Der Nachwuchs von den Faultieren "Alberta" und "Einstein", konnte in Schönbrunn aufgrund der Lockdowns noch gar nicht besucht werden.

Okay, okay, das Wort "aktiv" ist vermutlich nicht das passendste Adjektiv zur Beschreibung eines Faultiers. Die am 24. April 2020 geborene "Pauline" tut eigentlich - faultiergemäß - nichts, außer schlafen, essen und sich von Mama "Alberta" herumtragen lassen. Mittlerweile ist die Kleine schon drei Kilo schwer und verriet erst kürzlich ihr Geschlecht.

„Zweifingerfaultiere sind in den Regenwäldern Südamerikas heimisch. Wir züchten sie im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs. So faul wie ihr Ruf sind unsere Faultiere nicht. Für Alberta und Einstein ist Pauline immerhin bereits das zehnte Jungtier", lacht Zoodirektor Hering-Hagenbeck. Schade nur, dass noch niemand "Pauline" bisher besuchen konnte. Hineingeboren in den ersten Lockdown, danach war aufgrund von Umbauten das Vogelhaus gesperrt und nun verhindert auch der zweite Lockdown das herzliche Willkommen der Parkbesucher.

"Pauline" lässt sich dadurch allerdings nicht aus der Ruhe bringen und freut sich neben der Muttermilch schon auf besondere Leckerbissen, wie ein gekochtes Ei.

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