Schon 1.800 Anzeigen wegen U4-Fahrspur-Sperre

Die Sperre einer Fahrspur in der Hadikgasse für die U4-Sanierung wird von vielen Autofahrern ignoriert. Mehr als 1.800 Anzeigen gibt es bisher. Jetzt will die Polizei noch stärker kontrollieren.

Die Sperre einer Fahrspur in der Hadikgasse für die wird von vielen Autofahrern ignoriert. Mehr als 1.800 Anzeigen gibt es bisher. Jetzt will die Polizei noch stärker kontrollieren.

Die seit Anfang Mai laufende U4-Sanierung hat sich bei Öffi-Nutzern und Autofahrern eingespielt. Nur die Fahrbahn-Sperre sorgt weiter für Ärger. Damit die Ersatzbusse schneller vorankommen, wurde in der Hadikgasse vor der Kennedybrücke stadtauswärts die dritte Spur für den normalen Verkehr gesperrt.

Zahlreiche Lenker ignorieren das aber, weshalb es schon mehr als 1.800 Anzeigen gab - trotz Sperrflächen und Hinweisschildern. Die Polizei weiß von diesen Übertretungen und kontrolliert täglich. Die angezeigten Lenker erwartet mindestens 50 Euro Strafe.

Bis September rückgebaut

Mitleid hat mit den gestraften Autofahrern niemand. Denn selbst für die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ ist die neue Verkehrssituation ausreichend beschildert und durch Bodenmarkierungen eindeutig gekennzeichnet, wie "Wien ORF" berichtet.

Als notwendige Maßnahme sieht auch Hietzing-Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) die Spursperre. Sie fordert allerdings, dass "zu Schulbeginn die Linksabbiegespur wieder in ihren ursprünglichen Zustand rückgebaut sein muss." Dies wurde von den Wiener Linien bereits in Aussicht gestellt.

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