Diese Kinowerbung für die Leistungskarte der AKOÖ sorgte für riesige Aufregung: Ein Unternehmer als Narziss, der auf seine Angestellten herabblickt. Im blauen Anzug hält er zunächst eine Katze im Arm, ganz wie ein Bond-Bösewicht. Dann steckt er einer schwangeren Geldscheine zu.
Nun könnte der Clip sogar vom Werberat angeprangert werden. Dort liegen nämlich bereits 12 Beschwerden gegen das Video vor. Wegen "Herabwürdigung von Frauen", wegen "Diskriminierung" oder "Herabwürdigung". Die Darstellung sei geprägt von "sexistischen, chauvinistischen und zutiefst verletztenden Aussagen", so eine andere Kritik.
Schon kurz nach Veröffentlichung hatte es heftige Kritik am Unternehmerbild gegeben, das da gezeigt wird. Die Wirtschaftskammer sprach von einem "Hetzvideo", fror die Zusammenarbeit mit der AK in der Sozialpartnerschaft ein.
Sogar Vizekanzler Reinhold Mitterlehner meldete sich zu Wort. Er meinte gegenüber "Heute": "Das AK-Video ist Klassenkampf von vorgestern und hat mit dem wirklichen Leben nichts zu tun. Unternehmer und Mitarbeiter sitzen in einem Boot".
(rep)