Schon 38 Tote durch extreme Kälte

Bild: Reuters
Seit Beginn der Kältewelle in Europa sind bereits mehr als drei Dutzend Menschen erfroren. Vor allem Polen und die Ukraine sind betroffen. Auch in Österreich bleibt es eisig, die Notschlafstellen für Obdachlose sind zu 95 Prozent ausgelastet.
In Italien hat Papst Franziskus spezielle Schlafsäcke an Obdachlose verteilen lassen und Autos als Notunterkünfte bereitgestellt. Bedürftige im Osten Europas hatten weniger Unterstützung: In Polen sind seit Jahresbeginn bereits 19 Menschen erfroren, im Westen der Ukraine kostete die Kälte an nur einem Tag mindestens vier Menschen das

In Österreich wird es am Dienstag noch einmal bitterkalt: Böen von 50 Stundenkilometern bescheren uns gefühlte minus 20 Grad. Die Minusgrade sorgen für volle Notschlafstellen. In Wien stehen rund 1.000 Schlafplätze zur Verfügung, 700 davon nur im Winter. Die Caritas bietet auch unter dem Kältetelefon (4804553) Hilfe. Erst am Donnerstag und Freitag wird es mit Temperaturen zwischen zwei und fünf Grad wieder etwas wärmer.

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