Schon 60 Covid-Fälle bei Paket-Verteilerzentrum

In einem Paket-Verteilerzentrum in Ansfelden gibt es bereits einige Covid-19-Fälle.
In einem Paket-Verteilerzentrum in Ansfelden gibt es bereits einige Covid-19-Fälle.Istock
Der Paketdienstleister GLS hat inzwischen mit 60 Covid-19-Fällen zu kämpfen. Endkunden waren laut der Firma nicht gefährdet.

Ende der vergangenen Woche meldete ein Mitarbeiter der Verteilstation in Ansfelden (Bez. Linz-Land) erste Symptome. Kurz danach traten dann in der gesamten Firma immer mehr Fälle auf. 

Wie der ORF berichtet, umfasst der Coronavirus-Cluster mittlerweile 48 Mitarbeiter des Paketdienstleisters und zwölf Folgefälle. Alle Mitarbeiter der Nachtschicht, die aus ganz Österreich einlangende Pakete sortieren, sind derzeit in Quarantäne.

Kein Kontakt zu Personen außerhalb

"Wir haben insgesamt 60 Mitarbeiter, davon 50 Prozent eigene und der Rest Aushilfen, in unserem Umschlagsplatz in Ansfelden beschäftigt, zum beladen, entladen und sortieren der Pakete. Diese Mitarbeiter befinden sich alle in häuslicher Quarantäne, bis ein weiterer Test in zwei Wochen durchgeführt werden kann“, so GLS-Geschäftsführer Klaus Schädle im ORF-Interview.

Von Seiten der Firma wird stets betont, dass Endkunden nie gefährdet waren. Laut Schädle ist das Umschlaglager ein separater Bereich. Es bestehe kein Kontakt zu Personen außerhalb. 

Laut GLS werden weiterhin alle Sicherheitsmaßnahmen wie Reinigung, Desinfektion und Temperaturkontrollen der Mitarbeiter duchgeführt.

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