Schon einmal vom "Silken Windhound" gehört?

"Hazel" gehört wohl zu den lustigsten Vertretern dieser Rasse und bezaubert ihre Instagram-Follower.
"Hazel" gehört wohl zu den lustigsten Vertretern dieser Rasse und bezaubert ihre Instagram-Follower.Instagram Screenshot©hazelthesilken
Lange Schnauze. Langer Hals. Lange Beine. An dieser Hunderasse ist tatsächlich alles lang und sie ist bei uns fast gänzlich unbekannt.

Der "Silken Windhound" stammt aus den USA und ist eine bisher noch nicht anerkannte Hunderasse der Fédération Cynologique Internationale (FCI). Hier wurden Barsois und Whippets gekreuzt, weshalb auch der "Silken" zu den Windhunden zählt. Die Rasse ist noch relativ neu und entstand erst in den 1980ern.

Da in der Entstehung auch Shelties eingekreuzt wurden, ist der "Silken Windhound" ein kleineres und zierliches Exemplar mit einer Schulterhöhe von 47 bis 60 Zentimetern.

Irgendwie wirkt tatsächlich alles an "Hazel" ein bisschen zu lang.
Irgendwie wirkt tatsächlich alles an "Hazel" ein bisschen zu lang.Screenshot Instagram©hazelthesilk

Charakter?

Der "Silken Windhound" steht vor allem bei ehemaligen "Barsois" Besitzern hoch im Kurs. Da ein "Barsoi" vor allem eine stattliche Schulterhöhe von bis zu 85 Zentimetern bekommen kann, ist der kleinere "Ableger" natürlich im höheren Alter der Hundeliebhaber sehr beliebt. Sie gelten als ziemlich anspruchslos, wenn man ihnen die Möglichkeit zum Ausleben ihres Sprint-Naturells bietet. Langstreckenläufer sind sie keine und kuscheln hier lieber mit ihrem Menschen auf der Couch. Sie sind definitv ideale Begleithunde, die sich gerne an diverse Begebenheiten anpassen können.

Merkmale

Das optische Merkmal steckt bereits im Namen und bezieht sich auf das seidige (Silk) Fell, welches auch im Fachjargon als "Befederung" bezeichnet wird. Farben sind prinzipiell alle erlaubt und möglich. Da sie über wenig Unterwolle verfügen, kann ihnen bei Minusgraden ein warmes Mäntelchen nicht schaden. Gesundheitlich sind diese Windhunde sehr robust und können auch gerne bis zu 16 Jahre alt werden. Allerdings tritt ganz selten der MDR 1 Gendefekt auf - eine Medikamenten und Narkosemittelunverträglichkeit - wovon der Tierarzt Kenntnis haben sollte.

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