Im derzeitigen Lockdown gelten in Wien verschärfte Regeln. Seit 1.4. muss auch am Donaukanal, zwischen den Museen am Maria-Theresien-Platz, beim Museumsquartier, am Stephansplatz, am Schweden- und am Karlsplatz im Freien Masken getragen werden. Die meisten Menschen halten sich daran, doch einige Unbelehrbare mussten Strafe zahlen. 90 Euro werden bei sofortiger Bezahlung fällig, eine Verwaltungsstrafe kostet 120 Euro bzw. 60 Euro für Jugendliche.
Wieviele "Maskensünder" bereits in den Freiluft-Zonen abgestraft werden, wird von der Polizei nicht extra erhoben. "Dazu führen wir keine separate Statistik. Das würde einen unverhältnismäßig großen Verwaltungsaufwand zur Folge habe", informiert ein Polizeisprecher. Was jedoch bekannt ist: Seit 1. April "wurden im gesamten Wiener Stadtgebiet 848 Anzeigen und 251 Organmandate nach der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung gelegt".
Sollten sich am Wochenende bei besserem Wetter wieder viele Menschen im Freien versammeln, könnte es Schwerpunktkontrollen geben, wo gezielt die Einhaltung der Covid-Maßnahmen geprüft wird. Der harte Lockdown soll in Wien noch bis 18. April dauern. Wie schon so oft, könnten die Maßnahmen in Wien aber noch einmal verlängert werden.