Schönbrunn: 16 Polizisten gingen auf Löwenjagd

Bild: Petra Urbanek

Großeinsatz im Tiergarten Schönbrunn: Ein Jogger hatte die Polizei alarmiert, weil er angeblich einen ausgebüxten Löwen gesehen hatte. Sechs WEGA-Beamte und zehn Bezirkskräfte rückten aus, sperrten das Gelände ab und gingen auf Großwildjagd. Kurz darauf Entwarnung: Alle Raubkatzen waren in ihren Gehegen.

Riesen Aufregung am Montag um 7.30 Uhr im Tiergarten Schönbrunn in Wien-Hietzing: Weil ein Jogger auf seiner Morgenrunde dachte, einen freilaufenden Löwen zu sehen, wählte der Mann den Notruf. Drei WEGA-Streifen und fünf Bezirks-Streifenwagen rasten zum Zoo und sperrten das Gelände weitläufig ab.

Wenig später war die Großwildjagd aber auch schon wieder zu Ende: "Mitarbeiter des Tiergartens zählten die Großkatzen durch, es waren alle da, kein Tier war ausgebrochen", so Polizeisprecher Paul Eidenberger zu "Heute". Tiergarten-Sprecherin Johanna Bukovsky bestätigt: "Wir haben sehr schnell gewusst, dass es sich um falschen Alarm handelt, da unsere Pfleger ja vor Ort bei den Gehegen waren."

Derzeit leben im Wiener Tiergarten folgende Großkatzen: fünf Löwen (die Elterntiere plus ihr Nachwuchs), zwei weibliche Sibirische Tiger und ein Amurleoparden-Weibchen. Alle Gehege sind natürlich so gestalltet, dass ein "Ausbruch" eigentlich unmöglich ist.

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