Schönbrunner Zootiere bei der Computertomographie

Bild: Daniel Zupanc

Rund 8.000 Tiere leben im Tiergarten Schönbrunn. Wird eines krank, sind die "Zoodocs" der Tierärztlichen Ordination Tiergarten Schönbrunn zur Stelle. Ab sofort haben sie ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: einen Computertomographen, kurz CT genannt.

Rund 8.000 Tiere leben im Tiergarten Schönbrunn. Wird eines krank, sind die "Zoodocs" der Tierärztlichen Ordination Tiergarten Schönbrunn zur Stelle. Ab sofort haben sie ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: einen Computertomographen, kurz CT genannt.

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Wie auch wir Menschen dürfen sich die Tiere für die Untersuchung nicht bewegen. Größere Tiere werden dafür in Vollnarkose versetzt, kleinere wie Vögel oder Reptilien werden in speziellen Boxen ruhig gehalten. Für Zootiere bis zu einem Gewicht von 180 Kilogramm und für Haustiere, die in die Ordination kommen, kann der CT künftig genutzt werden.

Der erste "Patient" in der Röhre war ein Zoobewohner: ein Salomonenskink. Bei ihm wurde der CT allerdings nicht eingesetzt, weil er krank ist. "Bei diesem Reptil kann man äußerlich nicht erkennen, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt. Diese Information brauchen wir aber, um Zuchtgruppen zusammenstellen zu können und der CT zeigt die Geschlechtsorgane im Inneren des Körpers", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

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