Mrs. Austria Universe Inga Malik ist nicht nur wunderschön, sie setzt sich auch für einen guten Zweck ein: Sie kämpft gegen häusliche Gewalt an Frauen.
Der weltweit renommierte Mrs. Universe Beauty Pageant findet heuer bereits zum 40. Mal statt und Österreich wird dabei Ende August von der braunhaarigen Schönheit Inga Malik (30) vertreten.
Die gebürtige Ukrainerin und zweifache Mutter studierte an der Universität Wien, engagiert sich aber auch in sozialen Bereichen und kümmert sich aktiv um ihre selbst initiierten Charity Projekte.
„Ich sehe mich als eine sozial aktiver, starke Frau, engagiere mich, um anderen Menschen zu helfen und führe einen sportlichen, gesunden Lebensstil. Um mich positive zu motivieren und um Energie zu tanken, reise ich sehr gerne, lerne ich Fremdsprachen und mache ich Yoga.", verrät die schöne Miss über sich.
Das diesjährige Thema der Miss Universe-Wahl beschäftigt sich mit „Häuslicher Gewalt, speziell gegen Frauen".
So gibt es auch in diesem Jahr eine eigene Konferenz, die den Wettbewerb begleitet, bei welcher alle 85 Teilnehmerinnen jeweils Vorträge vorbereiten, um über die Situation in ihren Heimatländern zu berichten.
"Vermeintlich unbemerkt zeigt häusliche Gewalt weltweit seine hässliche Fratze, dabei möchte ich klar stellen, es geht dabei nicht nur um physische Gewalt selbst, sondern auch Mobbing und psychische Gewalt, oder das Beschneiden der weiblichen Rechte, wie Ausgangs- und Meinungsverbot, Frauen den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verbieten, oder das Selbst-bestimmungsrecht über ihren eigenen Körper. In welcher Form sie sich auch immer zeigt, all dies ist häusliche Gewalt. Ich bin der Meinung, dass all diese Formen auch offiziell vom Staat, den Behörden, aber - am aller wichtigsten - von der Gesellschaft selbst anerkannt werden sollten.", erklärt Malik.
Derzeit gibt es in Österreich 30 Zufluchtsstellen, speziell für Frauen und ihre Kinder, die häuslicher Gewalt zum Opfer fielen.
Die Betreuer dort werden speziell dazu ausgebildet, mit den traumatisierten Frauen umzugehen, um sie zu unterstützen und zu beraten.
Zusätzlich kann recht einfach und schnell eine einstweilige Verfügung veranlasst werden, damit sich der Gewalttäter weder der Frau, noch den Kindern und auch nicht dem jeweiligen Kindergarten oder der Schule nähern darf.
(vaf)