Schramböck kündigt Innovationscamps für Unternehmen an

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP)
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP)HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck kündigt "Innovationscamps" an, die dem Bund 7,6 Millionen Euro Wert sind. So soll die Krise besiegt werden.

Die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft haben die digitale Transformation massiv beschleunigt und ganze Brachen zum Umdenken gezwungen. Geschäftsmodelle wurden adaptiert, Vertriebswege neu erschlossen und Arbeitsmodelle neu gedacht.

"Digitalisierung als Schlüssel"

"Digitalisierung ist der Schlüssel für Wertschöpfung und Arbeit der Zukunft. Mit den Innovationscamps schaffen wir maßgeschneiderte Programme für Klein-und Mittelbetriebe, in denen sie professionelle Unterstützung erhalten. Damit unterstützen wir Unternehmen bei ihren ersten digitalen Schritten und schaffen hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so  Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) anlässlich des Starts der Qualifizierungsoffensive des BMDW, für die insgesamt 7,6 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist mir der Abwicklung betraut.

Mit heute Freitag, startet die erste Ausschreibung der "Innovationscamps" im Rahmen der Qualifizierungsoffensive. Für diese Ausschreibung stehen fünf Millionen Euro zur Verfügung. "Innovationscamps" fördern maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen, die zu einer Erhöhung der Forschungs-, Technologie-, Entwicklungs-, Innovations- und Digitalen Kompetenzen (FTEI+D-Kompetenzen) in österreichischen Unternehmen führen.

"Chancen der Digitalisierung nutzen"

Vor allem KMU sollen durch die kooperativen Qualifizierungsprojekte einen Zugang zu wissenschaftlichen Partnern und ihrem Know-how bekommen. "Um die Chancen der Digitalisierung voll nutzen zu können, braucht es neue Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Genau hier setzt die Qualifizierungsoffensive an, und unterstützt die Unternehmen bei ihrem erfolgreichen Weg in die digitale Zukunft", sind die beiden Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner überzeugt.

In der aktuellen Ausschreibung werden Projekte aus den Bereichen Energie- und Mobilitätswende, Green Tech/Green Materials sowie Life Science und Biotech gefördert. Besonders adressiert werden Vorhaben mit Digitalisierungsthemen. Es stehen zwei Förderungsinstrumente zur Verfügung: Mit den "Innovationscamps S" werden mehrtägige Schulungsmaßnahmen unterstützt während mit den "Innovationscamps M" anwendungs- und umsetzungsorientierte Qualifizierungsprojekte mit einer Projektlaufzeit bis zu 24 Monaten gefördert werden.

Chance für kleine und mittlere Unternehmen

Im Rahmen der Qualifizierungsoffensive des BMDW werden zusätzlich bereits seit März 2021 sogenannte "Digital Skills Schecks" vergeben. Das Ziel dieser Schecks ist es, die digitalen Kompetenzen in den heimischen Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) zu erhöhen. Gefördert werden berufliche Weiterbildungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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