Szene

Schreckensschreie und Tränen bei Sklaven-Film

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:54

Am späten Freitagabend (Ortszeit) drangen Schreckensschreie aus dem Premierensaal beim 38. Toronto International Film Festival (TIFF). Das Sklaven-Drama "12 Years a Slave" des britischen Regisseurs Steve McQueen, prominent besetzt mit Brad Pitt und Michael Fassbender, verstörte das Publikum, wurde aber nachher heftigst beklatscht und gefeiert.

Am späten Freitagabend (Ortszeit) drangen Schreckensschreie aus dem Premierensaal beim 38. Toronto International Film Festival (TIFF). Das Sklaven-Drama "12 Years a Slave" des britischen Regisseurs Steve McQueen, prominent besetzt mit Brad Pitt und Michael Fassbender, verstörte das Publikum, wurde aber nachher heftigst beklatscht und gefeiert.

Die tragische Geschichte des entführten Schwarzen Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor), der versklavt und gefoltert wird, löste emotionalen Momente, Tränen und Schreckensschreie aus. Zahlreiche Zuschauer verließen wegen der Darstellung von brutalen Folterszenen den Saal.

Filmemacher McQueen ("Shame") erklärte am Samstag vor Journalisten in Toronto, dass er mit seinem Werk nicht schockieren, sondern die Wahrheit auf die Leinwand bringen wollte. "Das Buch ist um einiges brutaler, als wir es im Film zeigen", sagte der Regisseur. "12 Years a Slave" basiert auf den Memoiren von Solomon Northup, einem angesehenen schwarzen Violinisten, der 1841 aus dem liberalen Norden in den Süden der USA entführt und als Sklave verkauft wurde.

APA/red.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen