Steht Rapid-Kapitän Matthias Seidl vor dem Abschied aus Hütteldorf? Der 25-Jährige weckt Interesse im Ausland, mehrere Klubs sollen bereits konkret um den ÖFB-Teamspieler buhlen.
Wie der "Kurier" berichtet, gibt es Interesse aus der belgischen Jupiler Pro League, der niederländischen Eredivisie und der polnischen Ekstraklasa. Teilweise sollen Rapid sogar bereits schriftliche Angebote für Seidl vorliegen. Die Informationen decken sich mit Berichten des "Kurier".
Ein Abgang ist zwar noch nicht fix, für Rapid könnte ein Verkauf allerdings zum Thema werden. Nach dem bitteren Aus im Conference-League-Playoff gegen die Hearts of Midlothian entgehen den Hütteldorfern wichtige Europacup-Einnahmen. Gleichzeitig läuft Seidls Vertrag bereits im Sommer 2027 aus.
Eine Verlängerung scheint derzeit nicht in Sicht. Bereits im vergangenen Jahr soll es laut "Kurier" Gespräche über einen neuen Vertrag gegeben haben, die allerdings ohne Einigung blieben. Rapid steht damit vor einer schwierigen Entscheidung: Seidl noch in diesem Sommer verkaufen und eine Ablöse kassieren oder den Kapitän halten und riskieren, ihn ein Jahr später ablösefrei zu verlieren.
Seidl wechselte im Sommer 2023 von Blau-Weiß Linz nach Hütteldorf. Zuvor hatte er mit den Oberösterreichern den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Bei Rapid entwickelte sich der Mittelfeldspieler schnell zum Stammspieler und schaffte auch den Sprung ins österreichische Nationalteam. Nach dem Karriereende von Guido Burgstaller übernahm Seidl schließlich die Kapitänsschleife.
Auch seine Zahlen unterstreichen seinen Stellenwert bei den Grün-Weißen. In der Saison 2024/25 kam Seidl wettbewerbsübergreifend auf sechs Tore und zwölf Vorlagen. In der vergangenen Spielzeit gelangen ihm sechs Treffer und acht Assists, womit er Rapids bester Scorer war.
Auch in die neue Saison ist der 25-Jährige stark gestartet. Nach zehn Pflichtspielen hält Seidl bereits bei sieben Scorerpunkten. Ob noch weitere im Rapid-Trikot dazukommen, ist angesichts des Interesses aus dem Ausland allerdings offen.