Am 16. Oktober enthauptete ein 18-jähriger Islamist den französischen Lehrer Samuel Paty. Der 47-Jährige hatte im Unterricht eine Karikatur des islamischen Propheten Mohammed hergezeigt. Zehntausende Menschen versammelten sich nach dem Anschlag Mitte Oktober zum Solidaritätsmarsch auf dem Platz der Republik in Paris.
In Hamburg sollen sich "Schüler nach der Schweigeminute von den Lehrkräften bedrängt gefühlt und in der emotionalen Situation die Ermordung des Lehrers in Frankreich aus religiöser Überzeugung verteidigt“ haben. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage des CDU-Politikers Dennis Gladiator an die Hamburger Landesregierung hervor. In einem weiteren Fall sollen "Schüler nach der Schweigeminute in einer emotionalen Aufwühlung die Schweigeminute kritisiert und die Ermordung verteidigt" haben.