So rang Schülerin (16) wegen Ecstasy mit dem Tod

Sechs Tage lang lag die Schülerin im Koma.
Sechs Tage lang lag die Schülerin im Koma.
Louise Turner/SWNS.COM
Die Mutter einer Schülerin (16), die wegen Ecstasy um ihr Leben kämpfte, warnt nun mit diesem Bild vor der Gefahr von Drogen.

Die 16-jährige Schülerin Remy Turner wurde ins Krankenhaus in Guernsey, der zweitgrößten britischen Kanalinsel, eingeliefert. Der Grund: Sie hatte bei einer Party MDMA, auch bekannt als Ecstasy, eingenommen und daraufhin einen Anfall erlitten. Die Teenagerin war bewusstlos und wurde ins Koma versetzt. Der Zustand war kritisch, sie kämpfte um ihr Leben.

Nachdem Remy am Freitag, dem 31. Juli, einen Anfall erlitten hatte, wurde sie auf schnellstem Wege ins Krankenhaus gebracht. Dort zeigte sie in den ersten drei Tagen keine Anzeichen einer Besserung. Maschinen ernährten sie, atmeten für sie und hielten sie am Leben.

Ärzte hatten kaum Hoffnung

Ihr Vater und ihre Stiefmutter flogen zu ihr. Da der Zustand des Mädchens jedoch mehr als kritisch war, gingen sie davon aus, dass sie sich dort von ihr verabschieden müssten. Drei Mal wurde Remys Eltern gesagt, sie würde es nicht schaffen.

Remys Mutter, Louise Turner, erzählte aufgelöst: "Zu sehen, wie dein kleines Mädchen auf der Intensivstation an buchstäblich Dutzenden von Schläuchen und Maschinen angeschlossen war, in einem Raum mit wohl 15 Ärzten und Krankenschwestern, die sich alle um ihr Bett drängten, ist etwas, das man nicht vergisst."

Nach sechs Tagen im Koma wachte sie endlich dann auf. Die Ärzte sprachen von einem Wunder. Glücklicherweise ging die Genesung viel schneller vonstatten als erwartet, Remy ist inzwischen wohlauf. Auch Medikamente gegen Krampfanfälle, die sie nehmen musste, konnte sie bereits absetzen.

Auf Gefahr von Drogen aufmerksam machen!

Ihre Mutter fotografierte Remy in ihrem Krankenbett, als sie im Koma lag, um ihr zu zeigen, wie schlimm die Zeit für sie war.

"Wir haben sie auf der Intensivstation fotografiert, weil sie sich all der Angst, all der Tränen, all des Schmerzes, den wir erlitten haben, gar nicht bewusst war, wir haben uns gewünscht, gehofft und gebetet, dass sie wieder gesund wird."

Die Mutter beschrieb die Zeit als schrecklichste Erfahrung ihres Lebens. Mit dem Bild, welches sie auf Facebook teilte, wolle sie auf die Gefahren aufmerksam machen, die von Drogenkonsum ausgehen.

"Remy versucht immer noch, das alles jetzt zu verstehen, aber ich habe einige der Fotos auch auf Facebook veröffentlicht, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie ernst es sein kann, Drogen zu nehmen."
Remy und Louise Turner wollen nun zusammen das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich der von Drogen ausgehenden Gefahren stärken.
Remy und Louise Turner wollen nun zusammen das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich der von Drogen ausgehenden Gefahren stärken.
Guernsey Press/SWNS.com

Remy bedauert ihr Verhalten

Remy erklärte: "Ich bedauere meine Entscheidung sehr, und ich wünschte, ich hätte sie nie getroffen. Ich werde so etwas nie wieder tun. Es ist schwer zu erklären, wie ich mich jetzt fühle. Der Stress und der Schmerz, den ich meinen Freunden und meiner Familie zugefügt habe, ist etwas, das ich nie wieder tun möchte. Ich möchte den Menschen jetzt helfen. Ich werde niemanden belehren, weil ich nicht glaube, dass die Menschen jemals aufhören werden, Drogen zu nehmen, aber ich möchte meine Geschichte erzählen, um zu zeigen, was passieren kann, wenn man diese Entscheidungen trifft."

Sie wolle das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich der von Drogen ausgehenden Gefahren stärken und dabei helfen, andere vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren.

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