Welt

Rechte Miliz schoss Anti-Rassismus-Demonstrant nieder

"Black Lives Matter"-Demonstranten rissen in der US-Stadt Albuquerque die Statue eines spanischen Eroberers ab. Eine rechte Miliz gab Schüsse ab.
Stephan Hofer
16.06.2020, 08:13

Bei einem "Black Lives Matter"-Protest in der Stadt Albuquerque, im US-Bundesstaat New Mexiko, sind am Montagabend (Ortszeit) Schüsse gefallen. Demonstranten und bewaffnete Anhänger einer rechtsextremen Miliz waren an der Statue eines spanischen Eroberers und Kolonisten aufmarschiert. Als die Demonstranten die Statue abrissen, eröffnete einer der Milizionäre das Feuer.

Polizei-Spezialeinheit im Einsatz

Die genauen Umstände sind noch unklar, Handyvideos auf Social Media zeigen mindestens einen Verwundeten, der am Boden liegend von Augenzeugen erstversorgt wird. Eine schwerbewaffnete Spezialeinheit der Polizei nahm die mit Sturmgewehren bewaffneten Milizionäre fest. Dabei wurden auch Tränengas und Blendgranaten eingesetzt.

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"Opfer in kritischem, aber stabilem Zustand"

Die Ermittlungen von Polizei und FBI sind zur Stunde noch im Gange, heißt es von Seiten des örtlichen Polizeipräsidiums. Das Opfer befindet sich demnach im kritischen, aber stabilen Zustand.