Passant wurde verletzt

Schüsse aus Auto, Explosion in Bar – Eskalation in Köln

In Köln wurde ein Passant durch Schüsse schwer verletzt und eine Shishabar durch eine Explosion zerstört. Die Hintergründe sind unklar.
Newsdesk Heute
31.05.2026, 15:13
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

In Köln ist am frühen Sonntag in der Früh ein Passant durch Schüsse aus einem fahrenden Auto schwer verletzt worden. Warum es zu der Tat gekommen ist und was dahintersteckt, ist laut Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt noch unklar. Der 32-Jährige wurde gegen 4.30 Uhr auf einer Straße im Stadtteil Neustadt-Süd getroffen und danach in einer Klinik operiert.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler bitten Zeugen um Hinweise zum Ablauf und zu möglichen Verdächtigen. Laut Polizei wurden mehrere Schüsse aus dem Auto abgegeben, getroffen wurde dabei "ein Passant". Weitere Details nannten die Beamten nicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ebenfalls am Sonntag in der Früh hat es in Köln eine Explosion in einer Shishabar gegeben. Der Eingang und Teile vom Innenbereich des Lokals wurden durch die Detonation und einen anschließenden Brand zerstört, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft. In der Bar im Stadtteil Altstadt-Nord war zum Zeitpunkt der Explosion niemand, aber ein Bewohner aus einer Wohnung über dem Lokal erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

Zeugen berichten, dass nach der Explosion gegen 6 Uhr mehrere Menschen vom Tatort geflüchtet sein sollen. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, allerdings ohne Erfolg.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt, dazu wollten sich die Ermittler nicht äußern. Die beiden Tatorte liegen etwa zwei Kilometer auseinander. Im Fall der Explosion in der Shishabar prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft, ob es eine Verbindung zu einer früheren Serie ähnlicher Vorfälle gibt. Damals stand im Hintergrund ein mutmaßlicher Konflikt unter Drogenhändlern, es gab auch Festnahmen in den Niederlanden. Deshalb wurde eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.05.2026, 15:13
Jetzt E-Paper lesen