Schule für alle von 5-14 Jahre, kein Sitzenbleiben

"Für Reförmchen ist es zu spät." Mit diesen Worten präsentierte Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), am Dienstag sein Konzept. "Heute" fasst zusammen:

"Für Reförmchen ist es zu spät." Mit diesen Worten präsentierte Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), am Dienstag sein Konzept. "Heute" fasst zusammen:


Bildungs- statt Schulpflicht: Für Vierjährige soll es eine Kindergartenpflicht geben, Fünfjährige sollen in ein "Schulstartjahr". Bis zur mittleren Reife soll nicht selektiert werden.
Drei-Phasen-Schule: Erst sollen Grundkompetenzen wie Lesen und Schreiben erworben werden, dann Allgemeinbildung. In der letzten Phase geht’s um Fachkenntnisse und Berufsorientierung. Mit 14 oder 15 gibt es eine "Mittlere Reifeprüfung".

Kein Sitzenbleiben: Ziffernnoten sollen um alternative Beurteilungen ergänzt werden. Durchfallen soll es nicht mehr geben. Kapsch: Wer in einem Fach schwach ist, wiederholt dieses, in anderen Fächern steigt er auf.
Ganztägig geführt, soll Schule einen Wechsel aus Unterricht, Freizeit und Lernzeit anbieten. Nachhilfe wäre nicht mehr nötig.
Bund verwaltet, nicht Länder.
Autonomie und Finanzierung: Jede Schule soll über Direktor und Lehrer entscheiden. Der Staat finanziert die Schulen – pro Schüler wird ein Fixbetrag gezahlt. Zuschläge sind denkbar. 

(enu)

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