Schule für WM-Land Südafrika

Gute Tat: Gregor Pils (27) aus Ernsthofen (Bezirk Amstetten) fackelte nicht lange: Als der Architekt die Möglichkeit bekam, seine tolle Hausidee mit einem Hilfsprojekt zu verbinden, sagte er sofort Ja. Gemeinsam mit seinem Partner flog er ins WM-Land, baute eine Schule für die Ärmsten der Armen.

Wenn man zum ersten Mal sieht, wie die Menschen leben müssen, in Wellblechhütten, dann ist man echt fertig, erinnert sich Gregor Pils an seinen Erstkontakt mit Südafrika.

Jetzt ist er stolz. Stolz, dass 153 Kinder aus einem der vielen Slums am Südrand von Johannesburg künftig in seinem Slumtube (Foto unten) Platz für Unterricht haben. Das Slumtube ist ein Haus, gebaut aus dem, was bei uns einfach weggeworfen würde: Paletten. Der Vorteil: Sie sind billig, leicht und fast überall verfügbar.

Das lässt Pils Pläne für weitere Hilfsprojekte schmieden: Als nächstes will er in Haiti bauen. Dort soll sein Palettenhaus Erdbebenopfern ein neues Dach über dem Kopf bieten. Für dieses Projekt sucht der Architekt übrigens noch nach Sponsoren.

Lisa Steiner

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