Schule in Molln nach Chlorgas-Alarm gesperrt

Gefährlicher Zwischenfall an der VS und NMS in Molln (Bez. Kirchdorf). Eine Putzfrau hatte stechenden Geruch bemerkt, Chlor war ausgetreten.

Es passierte zum Glück noch vor Schulbeginn! Ein Putzfrau (56) hatte Montag früh gegen 5 Uhr in der Volksschule und Neuen Mittelschule von Molln einen stechenden Geruch wahrgenommen.

Die Frau reagierte richtig, schlug Alarm und verständigte sofort die Feuerwehr. Die stellte schnell fest: Chlor war ausgetreten.

Das giftige Gas (mehr dazu in der Info-Box) dürfte im Technikraum des Hallenbades der Schule ausgetreten sein. Robert Mayrhofer von der FF Molln sagte in einem ORF-Oberösterreich-Interview: "Das Gas wird gebunden und entsorgt. Derzeit stehen rund 60 Mann der Feuerwehr sowie das Rote Kreuz im Einsatz."

So gefährlich ist Chlor
Chlor wirkt als Gas vorwiegend auf die Atemwege. Bei der Inhalation reagiert es mit der Feuchtigkeit der Schleimhäute. Dadurch kommt es zu einer starken Reizung der Schleimhäute, bei längerer Einwirkung auch zu Bluthusten und Atemnot, sowie Erstickungserscheinungen. Bei höheren Konzentrationen kommt es zur Bildung von Lungenödemen und starken Lungenschäden.

Das Gebäude blieb für Schüler und Lehrer vorerst gesperrt, sie wurden im nahen Nationalparkzentrum untergebracht, kurz vor 8 Uhr wurde der Feuerwehreinsatz dann beendet.

(gs)

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