Schüler: 2 Jahre Haft wegen "Terrorregimes"

Zwei Jahre teilbedingte Haft fasst ein erst 15-jähriger Schüler in Niederösterreich aus, weil er laut Gericht unter seinen Mitschülern ein Terrorregime geführt hat. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Zwei Jahre teilbedingte Haft fasst ein erst 15-jähriger Schüler in Niederösterreich aus, weil er laut Gericht unter seinen Mitschülern ein „Terrorregime“ geführt hat. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Dem Burschen werden schwerer Raub, Körperverletzung, schwere Erpressung, gefährliche Drohung, Diebstahl und Sachbeschädigung zur Last gelegt. Seine Mitschüler trauten sich laut Richterin nicht mehr, mit dem Zug zu fahren, so sehr terrorisierte der 15-Jährige die Kids. Auch trauten sich die Mitschüler nicht ohne Begleitung auszugehen, weil der Bursch mit Springmesser bedrohte, um Geld zu fordern. Manche trauten sich gar icht mehr in die Schule zu gehen.

Zwei Gleichaltrige sperrte der Bursche in einer Hütte ein und verlangte von ihnen, dass sie mit ihrem Handy von Geld auftreiben sollten. Als der eine seinen Vater um Hilfe anrief, verständigte dieser die Polizei.

Der Schüler, der sich nicht schuldig bekannte, nahm das nicht rechtskräftige Urteil an. Er wurde zu 24 Monaten Haft verurteilt, sechs davon unbedingt.

Sein Bruder wurde erst vergangene Wochen wegen ähnlicher Delikte zu einer Haftstrafe verurteilt.

 

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