Schüler fordern nun neue Matura

Die Zentralmatura - ein Fall für die Eselsbank. Nach dem "Heute"-Bericht über 40 von 71 Schüler, die im Gymnasium auf der Wiener Schmelz durchfielen, wird der Unmut immer lauter.

Die – ein Fall für die Eselsbank. Nach dem "Heute"-Bericht über 40 von 71 Schüler, die im Gymnasium auf der Wiener Schmelz durchfielen, wird der Unmut immer lauter.

In sozialen Medien ist mittlerweile von bis zu 70 Prozent "Fleck-Quote" in einigen Klassen die Rede. "Und das sind keine Problem-Schüler, sondern welche, die problemlos bis zur achten Klasse gekommen sind", betonen Elternvertreter. Rückendeckung bekommen die Maturanten auch von Direktoren, die von "in Aufgaben eingebauten Spitzfindigkeiten" und "verbalen Rätseln" sprechen.

Den Jugendlichen hilft das wenig – sie fordern nie da gewesene Konsequenzen: "Entweder man setzt den Notenschlüssel nach unten oder man bietet eine Wiederholungsmatura an." Denn: "Auch wenn wir in der mündlichen Prüfung noch eine positive Note schaffen, müssen wir uns mit einem 'Genügend' um Uni-Plätze bewerben." Das Bifie bestritt am Donnerstag, dass die Reifeprüfung im Vorjahr leichter war. Schwer zu glauben.

Volksanwalt schaltet sich ein

"An manchen Schulen durften nur Taschenrechner, an anderen jedoch ein PC-Programm verwendet werden", ärgerte sich Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda in "Heute" über die Mathematik-Zentralmatura – und fügte hinzu: "Das ist nicht fair!"

Das sieht nun offenbar auch Volksanwalt Peter Fichtenbauer so. Er leitete umgehend ein Prüfverfahren ein. Fichtenbauer sprach von einer "scheinbar unverhältnismäßigen Schwierigkeit" der Matura. Er erwartet jetzt eine Stellungnahme des Bildungsministeriums.

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