Schüler in Mistelbach mit Flinte angeschossen

Der 19-Jährige wurde am Mittwoch gegen 13.45 Uhr im Nahbereich der Schule von Schrotkugeln getroffen. Der Täter ist flüchtig.

Dramatische Szenen spielten sich am Mittwochnachmittag gegen 13.45 Uhr am Areal des Bundesschulzentrums in Mistelbach ab.

Ein 19-Jähriger, der sich gerade vor dem Eingangsbereich neben dem Sportplatz aufhielt, wurde von Schrotkugeln getroffen. Schulkollegen des Jugendlichen fanden den Verletzten und schlugen sofort Alarm. "Er wurde im Bereich des Haupteinganges gefunden", berichtet Johannes Berthold, Direktor der HAK.

Binnen weniger Minuten waren mehrere Streifenwagen sowie die Rettung vor Ort.

"Der Bursche ist nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde sofort ins Spital gebracht", bestätigt Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner gegenüber "Heute".

Das Areal rund um das Bundesschulzentrum wurde von der Polizei umgehend abgeriegelt. Die Tatwaffe, ein Schrotgewehr, wurde kurz darauf in rund 50 Metern Entfernung aufgefunden und sichergestellt. Der Täter selbst ist auf der Flucht, eine umgehend eingeleitete Großfahndung verlief negativ, auch Spürhunde wurden für die Suche eingesetzt.

Die Erhebungen der Mordermittler des Landeskriminalamtes laufen auf Hochtouren, derzeit werden Spuren gesichert. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

Am Freitag findet in der Schule Matura statt.

(nit)

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