Riesen-Eklat an der Wiener Rudolf-Steiner-Schule: Bei der Schullandwoche forderte eine Lehrerin ihre Schützlinge auf, über ein Feuer zu springen. Für Jakob S. (15) endete die "Mutprobe" im Krankenhaus. Er musste mehrmals operiert werden. Weil seine Mutter um eine Stellungnahme ersuchte, feuerte die Schule den Burschen.
Riesen-Eklat an der Wiener Rudolf-Steiner-Schule: Bei der Schullandwoche forderte eine Lehrerin ihre Schützlinge auf, über ein Feuer zu springen. Für Jakob S. (15) endete die "Mutprobe" im Krankenhaus. Er musste mehrmals operiert werden. Weil seine Mutter um eine Stellungnahme ersuchte, feuerte die Schule den Burschen.
Eine Sonnwendfeier während des Unterrichts bringt Spaß und Spannung. Wenn Schüler aber aufgefordert werden, übers Feuer zu springen, wird das Abenteuer gefährlich. Der 15-jährige Schüler Jakob S.verletzte sich bei dem Sprung auf Schullandwoche so arg, dass er ins Spital eingeliefert und zweimal am Fuß operiert werden musste.
Seltsam: Nicht die Lehrer brachten den verletzten Buben ins Krankenhaus, sondern ein Bauer. Als Jakobs entsetzte Mutter bei den Pädagogen eine offizielle Stellungnahme einforderte, flog ihr Sohn auch noch von der noblen Hietzinger Schule: "Ich erhielt ein Mail, dass Jakob wegen 'problematischen Verhaltens' nicht mehr zum Unterricht erscheinen darf", so die Mutter zu Heute.
Daraufhin brachte sie eine Klage auf Schmerzensgeld und Haftung für Folgeschäden in der Höhe von 24.000 Euro ein. Der Prozess ist anhängig. Im Stadtschulrat heißt es dazu: "Bei Veranstaltungen darf die Gesundheit der Schüler auf keinen Fall gefährdet werden."
Maria Jelenko