Werden jetzt alle Handys der Schüler zerstört?

NMS-Schüler teilten in WhatsApp diverse Pornos.
NMS-Schüler teilten in WhatsApp diverse Pornos.Bild: Daniel Scharinger
17 Schüler einer NMS im Bezirk Braunau sollen diverse Pornos in eine WhatsApp Gruppe gestellt haben. Darunter auch einen Kinderporno. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Bekannt wurde der Fall der Staatsanwaltschaft Mitte Juni, durch die Schule selbst.

17 Schüler einer NMS im Bezirk Braunau sollen diverse Pornos in einer WhatsApp Gruppe geteilt haben. "Darunter war auch ein Kinderporno, deshalb mussten wir uns dann auch einschalten", so Alois Ebner von der Staatsanwaltschaft Ried.

Der Clip dürfte auch in anderen WhatsApp-Gruppen gelandet und weiterverschickt worden sein. "Woher das Video kommt und welche Kreise es gezogen hat, das wird jetzt näher ermittelt", so Ebner.

Pornographische Darstellungen Minderjähriger

§ 207a. (1) Wer eine pornographische Darstellung einer minderjährigen Person (Abs. 4)

1. herstellt oder

2. einem anderen anbietet, verschafft, überlässt, vorführt oder sonst zugänglich macht,

ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
Handys abgenommen

Alle verdächtigten Schüler sind unter 14 Jahre und kommen deshalb ohne strafrechtliche Verfolgung davon. Doch die vermutlich viel größere Strafe blieb nicht aus, den Teenies wurde das Handy abgenommen. Ob sie das überhaupt jemals wiedersehen werden, hängt von den weiteren Erkenntnissen der Handy-Auswertung der Ermittler ab.

CommentCreated with Sketch.27 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Jetzt muss man schauen, ob das Video irgendwo zwischengespeichert wurde und ob es weiterhin verbreitet werden kann, daran entscheidet sich, ob die Handys wieder zurückgegeben werden können oder vernichtet werden müssen", so Ebner.

(cru)

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