Sonntagnachmittag bangten die Eltern um das Leben von Sohn Alexander (5). Der Bub war beim Spielen am Hof seiner Oma in Rohr (Melk) in den Brunnen gestürzt. Die Feuerwehr rettete ihn in letzter Sekunde vor dem Ertrinken. Wie durch ein Wunder blieb Alex fast unverletzt, schon am Montag durfte er vom Krankenhaus nach Hause.
Unglaublicher Schock für Oma Johanna G. aus Rohr im Bezirk Melk: Sonntagnachmittag hört sie plötzlich herzzerreißende Schreie ihres 5-jährigen Enkels Andreas. Sie läuft nach draußen, findet den kleinen Buben im Schacht des Brunnens.
Er muss beim Spielen auf den Holzdeckel geklettert, dann eingebrochen sein. Jetzt klammert er sich mit beiden Armen an das Steigrohr, das eisige Wasser steht ihm bis zum Hals. Trotz des Riesenschreckens tut Oma Johanna das einzig Richtige, alarmiert sofort die Feuerwehr. Diese ist binnen weniger Minuten vor Ort und kann Andi aus dem Schacht holen, ehe ihn im Eiswasser die Kräfte verlassen.
Veronika Gruber (28) und ihr Lebensgefährte Thomas (27) können das Glück kaum fassen: Ihr Sohn Alexander (5) lebt, lacht – und hat einen Tag nach dem schrecklichen Unfall sogar schon wieder richtig Appetit.
Schnitzel als Stärkung: Die Eltern sind heilfroh
Ein „Schnitzi mit Pommes“ hat Alex vertilgt, ehe ihn die erleichterten Eltern aus dem Spital St. Pölten nach Hause holen. An den Unfall selbst will am Tag danach niemand denken.
Zu schrecklich die Vorstellung, dass der Sechs-Meter-Sturz ins eiskalte Brunnenwasser nicht nur mit einer Schürfwunde und einer starken Unterkühlung hätte enden können.