Eine 16-Jährige ist im Februar Opfer eines sexuellen Missbrauchs geworden. Erst jetzt vertraute sie sich ihrer Mutter und der Polizei an. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die schreckliche Tat ereignete sich bereits am 18. Februar in Lippstadt bei Nordrhein-Westfalen.
Die 16-Jährige war gegen 19.30 Uhr mit ihrem Fahrrad gerade auf dem Nachhauseweg. In der Nähe eines Spielplatzes an einem Waldstück wurde sie dann plötzlich von einem Mann vom Rad gestoßen.
Danach zog der Täter das Mädchen einige Meter vom Weg in die Büsche. "Dort kam es dann zur Vergewaltigung", berichtet die Polizei.
Mädchen versuchte Missbrauch selbst zu bewältigen
Die Schülerin stand so unter Schock, dass sie nur wenig Widerstand leistete. Als der Täter von ihr abließ, flüchtete sie mit ihrem Fahrrad nach Hause.
Dort erzählte sie nichts von dem sexuellen Missbrauch, sondern versuchte den Vorfall selbst zu bewältigen. An den genauen Tag der Vergewaltigung konnte sich das Opfer nicht mehr erinnern.
Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und sucht akribisch nach dem Täter. Die 16-Jährige konnte den Beamten auch eine nähere Personenbeschreibung geben.
Täterbeschreibung
Demnach handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 30 bis 40 Jahre alten Mann. Er soll eine schmale bis normale Statur haben. Er hatte keinen Bart. Vom Aussehen her vermutlich Südosteuropäer. Er sprach Deutsch mit Akzent.
Zum Tatzeitpunkt war er trotz des kalten Wetters lediglich mit einer schwarzen Mütze, einer Jeans und einem T-Shirt bekleidet. Er hatte keine Jacke.
Auffällig waren vor allem die schmalen Lippen und die für einen Mann hohe Stimmlage. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer (+49) 02941-91000.
(wil)