Niederösterreich

Schulpersonal: 36 von 19.335 Tests waren positiv

Das Bundesheer startete mit ihren Massentests für das Personal von Schulen und Kindergärten. 36 von 19.335 Getesteten waren positiv.
Erich Wessely
06.12.2020, 10:51

Das Bundesheer hat im Rahmen der Massentestungen des Personals von Schulen und Kindergärten am Samstag 19.335 Menschen auf das Coronavirus getestet. 36 Antigentests waren positiv, teilte das Bundesheer am Sonntag mit. Diese Ergebnisse müssen nun noch per PCR-Test bestätigt werden. Die restlichen der insgesamt etwa 36.000 Mitglieder des pädagogischen Personals im Bundesland können sich noch bis Sonntagabend, 19.00 Uhr, in einer der 29 Teststationen untersuchen lassen.

Das Bundesheer hatte am Samstag mit den Testungen des Personals von Schulen und Kindergärten in Niederösterreich begonnen. Etwa 900 Soldaten und zivile Bedienstete des Militärs waren gemeinsam mit Freiwilligen und Sanitätern der Rettungsorganisationen an 29 Standorten mit insgesamt 71 Teststraßen im Einsatz, teilte das Bundesheer am Samstag mit. Mit Stand Samstagfrüh hatten sich 24.730 der rund 36.000 Schul- und Kindergarten-Mitarbeiter für eine Untersuchung angemeldet.

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Andrang stets "bewältigbar"

Der gleich zu Beginn große Andrang in den Teststationen blieb laut Sebastian Schubert vom Militärkommando Niederösterreich an allen Standorten stets "bewältigbar" und habe sich mittlerweile beruhigt. Die Testungen finden am (heutigen) Samstag und Sonntag von 7 bis 19 Uhr statt, zur Untersuchung kann man sich online für ein Zeitfenster in der gewünschten Teststation anmelden. Sollte eine Registrierung online nicht möglich sein, kann sie an diesem Wochenende auch an Ort und Stelle auf dem Papier nachgeholt werden. Die Testergebnisse liegen nach Angaben des Bundesheeres nach etwa 15 bis 20 Minuten vor und werden den Untersuchten per SMS mitgeteilt.

Tests "nur Momentaufnahme"

Da ab Montag die Kinder wieder in die Schulen und Kindergärten kommen würden, ist die Testung für Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) besonders wichtig, um die Einrichtungen möglichst lang offen zu halten. Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) erklärte, dass mit den Untersuchungen "asymptomatische und hochinfektiöse Menschen" entdeckt werden sollen, die nichts von ihrer Erkrankung wussten. Die Tests seien jedoch nur eine Momentaufnahme und kein Freibrief.

Obwohl beim Probelauf am Freitag noch einige Computerschwierigkeiten vermerkt worden waren, habe es am Samstag bisher keine IT-Probleme gegeben, berichtete Schuster. Aktuell werde das Programm des Gesundheitsministeriums verwendet, bei den für die kommende Woche geplanten Massentests soll das Land Niederösterreich jedoch eine eigene Plattform mit eigener Software zur Verfügung stellen.

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